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Einfach ist das Verarbeiten und Schweißen |
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Fallbeispiel 1.4462 |
X2CrNiMoN22-5-3 |
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Der Duplexstahl- Eine moderne
Werkstofftechnologie. |
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Sie findet immer mehr Einsatz als Alternative zu
den konventionellen Edelstählen Rostfrei (auch der geringere Preis -weniger Nickel- bei
gleicher Anwendungsbreite ist interessant) |
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Ein zweiphasiger rostbeständiger Stahl, der die
vielen positiven Eigenschaften ferritischer und austenitischer
Edelstähle vereint! Der Ferritanteil gibt ihm eine sehr hohe Festigkeit. |
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Der Austenitanteil bringt die allgemein bekannte
Korrosionsbeständigkeit und die bekannte Zähigkeit. (Beispiel gegen Spannungsrißkorrosion,
insbesondere in chloridhaltigen Medien). |
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Das Mischgefüge Ferrit+ Austenit bedeutet
aber auch besondere Ansprüche an eine: In der Anwendung findet sich überwiegend der
Duplexstahl X2CrNiMo22-5-3- Werkstoffnummer 1.4462. Dieser soll, insbesondere auch aus den
Erfahrungen der Werkstattpraxis, näher erläutert werden! |
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Welche Besonderheiten sind zu
berücksichtigen? Die oben genannten Vorteile sind nur gewährleistet,
wenn ein einwandfreier Gefügezustand vorliegt:
Zu Punkt 1) und 2) findet man zahlreiche
Fachveröffentlichungen, Anwendernormen |
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Auch bei der Herstellung ist es (manchmal)
problematisch! Meine Erfahrung durch einen Schadensfall: Beim
Warmumformen neigt dieser Werkstoff Gerne wird dies von den Herstellern auch als
zulässige „Ungänzen“ bezeichnet.
Die geforderte Mindestwanddicke kann hier dann
vielfach nur mit zusätzlichen + Toleranzen |
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Schweißen vom X2CrNiMo22-5-3 –
Werkstoffnummer: 1.4462 Gegenüber den austenitischen Stählen
bestehen erhebliche Abweichungen! Im Schweißgut und in der
Wärmeeinflußzone (WEZ) sollte der Idealzustand Phasengefüge: Das ist gar nicht so einfach. Im Prinzip ist das
Schweißen ein „Gießen“ besonderer Art Ein Ungleichgewicht in den
genannten Bereichen bewirkt u.a.:
Geschweißt wird artgleich
1.4462 mit einem erhöhten Nickelgehalt und eingeschränktem
Stickstoffgehalt |
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Dazu ein wichtiger Hinweis: Aus negativen Erfahrungen geben die
Anwender (z.B. BASF) vielfach hier Analysengrenzen für
Grundwerkstoff und Zusatzwerkstoff vor. Siehe Tabelle 1 (letzte Seite) Auch gilt:
Die Wärmeeinbringung darf, ja sie muss
höher sein, als bei austenitischen, reinaustenitischen
Stählen Werden in der gleichen Werkstatt gerade
auch Austenite verarbeitet So ist der 1.4465 ein Reinaustenit,
dessen Nummer nahe am 1.4462 liegt, Für den 1.4462 gilt auch: |
Noch einige sonstige nützliche Hinweise:
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Einige Bilder:

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Dipl.Ing. (FH) Michael Schaumann, VDI- Diese Verarbeitungsrichtlinie ergänzt die Informationen
der Werkstoffhersteller (Blechlieferant…) Sie soll auch für den Schweißer vor
Ort dienen und ist daher allgemein verständlich gehalten! |
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Literaturhinweise,die mir zur Verfügung
stehen:
Stand 20.September 2004-09-20 |
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