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DIN 6700-Teil 6 (noch gültig bis zum 32.12.2010)

Ein Ersatz für diesen Normteil gibt es in der EN 15085 nicht

 

 

Werkstoffe, Schweißzusätze, Schweißverfahren, schweißtechnische Planungsunterlagen

 

Das Wichtigste aus der DIN 6700 Teil 6

Das Wichtigste aus der DIN 6700 Teil 6.
(hier nur Edelstähle und Aluminium berücksichtigt)

 Werkstoffe:

  • Eingeteilt werden die Werkstoffe entsprechend den Werkstoffgruppen
    nach DIN EN 288 –3 ( Stahl) und

  • DIN EN 288 – 4 ( Alu)

  • Neu laut Merkblatt DVS 1622 (Druckfehlerberichtigung und Angleichung an neue
    Normen):
    Die neue Norm für die Qualifizierung der Schweißverfahren nach
    DIN EN ISO 15607 bis DIN EN ISO 15614, einschließlich Werkstoffgruppen-
    Einteilung nach EN ISO 15608.

  • Für die neuen Werkstoffgruppen 7 und 8 gelten weiter die Einschlüsse für die alten Werkstoffgruppen W04 und W11 nach DIN 287-1 (siehe auch DIN 6700-2, Tabelle 4),
    d.h. wenn der Schweißzusatz der Werkstoffgruppe 8 entspricht, gilt die Schweißerprüfung auch für die Werkstoffgruppe 7.

  • Werden Stähle der Werkstoffgruppe 10 nach EN ISO 15608 (Duplexstähle) geschweißt, sind Schweißerprüfungen für die Werkstoffgruppe 8 erforderlich. Das Merkblatt DVS 1622, Anlage 5 enthält eine entsprechende Übersetzungstabelle für die Werkstoffgruppen

Schweißzusätze:

  • Schweißzusätze (außer Schutzgase) brauchen eine Eignungsprüfung.
    Sie wird im Allgemeingebrauch auch DB-Zulassung genannt.

 

 

Schweißtechnisch erforderliche Zeichnungsangaben:

  • Nahtvorbereitung ( Nahtform) nach DIN 6700 – 3 ( Konstruktionsvorgaben) u. DIN EN 29692

  • Bemaßung (z.B. Nahtdicke, Nahtsymbole...) nach DIN EN 22553

  • Schweißnahtgüteklasse SGK nach DIN 6700 – 5 ( Güteanforderungen)

  • Ebenfalls gehören Angaben über vorhandene Schweißfolgepläne, Prüfpläne, Wärmebehandlungpläne in die Zeichnung.

 

 


In den Tabellen finden sich die Grundwerkstoffe und die empfohlenen Schweißzusatzwerkstoffe.

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